Warum „angestellt" der entscheidende Unterschied ist
Ein klassischer Balkon hängt an der Gebäudewand und leitet seine Lasten dort ein. Bei einem Bestandsbau ist das oft das Problem: Die Wand ist dafür nicht ausgelegt, und bei gedämmten Fassaden entstehen an jeder Befestigung Kältebrücken.
Der Anstellbalkon umgeht das. Er trägt sich über eigene Stützen selbst und wird an der Wand nur noch gesichert, nicht getragen. Dadurch bleibt der Eingriff in die Fassade klein – und die Konstruktion lässt sich fast überall nachrüsten.
Der Raum darunter
Was viele erst beim Aufmaß bemerken: Unter dem Balkon entsteht automatisch ein überdachter Bereich. Mit einer dichten Unterkonstruktion wird daraus ein trockener Sitzplatz oder ein geschützter Abstellbereich. Für viele Kunden ist am Ende genau das der eigentliche Gewinn.
Genehmigung und Statik
Ein Anstellbalkon verändert die Außenansicht des Gebäudes und berührt oft Abstandsflächen – in den meisten Fällen ist deshalb eine Genehmigung nötig. Wir liefern Maße und Pläne für den Antrag. Die Konstruktion wird statisch berechnet; die Gründung der Stützen planen wir nach Bodenverhältnissen vor Ort.
Oberfläche
Für draußen verzinken wir feuerverzinkt – der Zinküberzug schützt dauerhaft, auch an Schnittkanten und Schweißnähten. Darauf kommt bei Bedarf die Pulverbeschichtung, häufig in RAL 7016 (Anthrazitgrau), RAL 9006 (Weißaluminium), RAL 9007 (Graualuminium) und RAL 9016 (Verkehrsweiß).
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